YouTube nimmt keinen reinen Ton an. Für einen Radiosender ist das Bild immer dasselbe Bild, also macht die Plattform es für Sie: ein Hintergrund, Ihr Sendername, und darunter, was läuft. Nichts zu gestalten, nichts hochzuladen.
Der Bildschirm zum Senden mit Bild
Ihren normalen Hörern passiert nichts
Das ist die Frage, die jeder stellt, bevor er das einschaltet, also gleich die Antwort: Ihre normalen Hörer merken nichts davon.
Der Video-Encoder liest Ihren fertigen Stream zurück und steht damit neben Ihrer Sendung, nicht darin. Einschalten kostet keine Stille. Und fällt YouTube oder der Encoder aus, läuft Ihr Radio einfach weiter — auf dem normalen Stream hört niemand etwas davon.
Einrichten
Schalten Sie Uitzenden met beeld ein und tragen Sie Ihren Streamschlüssel ein. Den finden Sie im YouTube Studio unter Livestream → Streameinstellungen.
Den Server lassen Sie für YouTube leer. Wollen Sie zu Twitch, Facebook oder Ihrem eigenen Server, tragen Sie dort die RTMP-Adresse ein.
Der Streamschlüssel ist das ganze Passwort. Wer ihn hat, kann auf Ihrem Kanal senden. Deshalb kommt er hier nie wieder ins Bild: Sie sehen nur, dass einer gesetzt ist.
Was im Bild steht
Unter Vaste regel steht, was immer zu sehen ist — meist Ihr Sendername.
Mit Toon eronder wat er draait erscheint der Titel des laufenden Stücks darunter. Er wechselt mit der Musik, ohne dass das Bild unterbrochen wird. Während einer Live-Show, die keinen Titel meldet, bleibt die Zeile leer — besser als der Titel von vor einer halben Stunde.
Außerdem wählen Sie Bildgröße, Hintergrundfarbe, Textfarbe und Bildqualität. 1280x720 ist der Standard und für ein Standbild reichlich; höher kostet nur Bandbreite.
Worauf Sie achten müssen
YouTube bricht einen Livestream ab, der zu lange stockt oder zu wenig Daten bekommt. Stellen Sie die Bildqualität also nicht extrem niedrig ein.
Und bedenken Sie, dass Ihre Musik auf YouTube durch deren Rechtesystem läuft. Was Sie für Ihren Stream an die Verwertungsgesellschaften zahlen, deckt das nicht — YouTube regelt eigene Lizenzen, und eine Sendung mit kommerzieller Musik kann dort gesperrt oder mit Werbung versehen werden. Bei Wortprogrammen und eigenem Material spielt das keine Rolle.