Eine Playlist ist eine Liste von Titeln mit einer Regel dazu: wann sie läuft, wie oft, und in welcher Reihenfolge. Zusammen bilden sie die Rotation, aus der dein Sender schöpft, wenn niemand live ist.
Vier Playlists mit Abspielmodus und Zeitfenster
Die vier Dinge, die du einstellst
Name und Titel — worum es geht.
Abspielmodus. Zufällig mischt die Liste. Der Reihe nach spielt sie von oben nach unten. Aufsteigendes Tempo baut auf, was in einer Morgenstrecke gut funktioniert.
Gewicht. Kommen mehrere Playlists gleichzeitig infrage, bestimmt das Gewicht, wie oft jede an die Reihe kommt. Eine Liste mit Gewicht 2 kommt doppelt so oft dran wie eine mit Gewicht 1. So lässt du deine A-Liste häufiger laufen, ohne die B-Liste wegzuwerfen.
Zeitfenster. Standardmäßig läuft eine Playlist den ganzen Tag. Setzt du ein Fenster von 06:00 bis 10:00, macht sie nur dann mit. So klingt dein Morgen anders als deine Nacht, ohne dass du etwas umstellen musst.
Das Fenster sind beide Felder oder keins. Nur eine Zeit einzutragen ergibt eine Liste, die nie an die Reihe kommt.
Jingles sind auch eine Playlist
Eine Jingle-Playlist stellst du auf alle N Titel. Im Screenshot steht "Elke 6 nummers": nach jeweils sechs Titeln kommt eine Kennung. So bleibt dein Sender wiedererkennbar.
Achtung, das ist die Falle, zu der die meisten Fragen kommen: Solange ein Stundenraster läuft, gelten diese Jingle-Regeln nicht. Dann bestimmt das Raster, wo die Kennungen fallen. Fällt dir auf, dass deine Jingles "weg" sind, schau zuerst, ob ein Stundenraster aktiv ist.
Jeder Titel einmal
Innerhalb einer Playlist läuft jeder Titel einmal, bevor die Liste von vorn beginnt. Das ist Absicht: Wer zweimal in einer Stunde dasselbe hört, denkt, etwas sei kaputt.
Wie viele Titel?
Genug, dass es niemandem auffällt. Eine Stunde Hören sind etwa fünfzehn Titel; soll jemand einen ganzen Nachmittag ohne Wiederholung hören, bist du schnell bei hundert. Unter zwanzig hört ein Stammhörer die Rotation binnen eines Tages durch.