Dein Sender sendet standardmäßig in einer Qualität. Mit zusätzlichen Streams bietest du dieselbe Sendung noch einmal an, anders kodiert — zum Beispiel leichter für alle, die per Handy hören.
Der Bildschirm mit Hauptstream, HLS und einer zusätzlichen Qualität
Was ein zusätzlicher Stream ist und was nicht
Es ist dieselbe Sendung. Wer am Mikrofon sitzt, welcher Titel läuft, wann die Nachrichten kommen — das ist bei allen Qualitäten gleich. Nur die Kodierung unterscheidet sich.
Kostenlos ist es nicht. Jeder zusätzliche Stream ist ein zweiter ausgehender Datenstrom, und deine Hörer und deine Bandbreite kommen aus demselben Topf wie beim Hauptstream. Zwei Hörer auf der niedrigen Qualität zählen als zwei Hörer.
Wie viele sind erlaubt?
Oben rechts steht, wie viele Adressen du hast und wie viele dein Paket erlaubt. Bist du an der Grenze, ist das der Moment zu prüfen, ob jede Qualität noch Hörer hat — das siehst du in deinen Statistiken pro Qualität.
Einrichten
Pro Stream wählst du die Qualität in kbps, den Codec und den Namen in der URL. Dieser Name kommt hinter deinen Slug, mobiel ergibt also eine Adresse, die auf -mobiel endet.
Nimm AAC für niedrige Bitraten: Bei 64 kbps klingt AAC merklich besser als MP3. Über 128 ist der Unterschied klein und MP3 breiter unterstützt.
HLS
HLS ist dieselbe Sendung, aber in Stücke geschnitten. Genau das mag ein Browser auf einem Handy mit wackliger Verbindung: Bricht die Verbindung kurz ab, holt er das nächste Stück, statt den ganzen Stream zu verlieren.
Der Preis ist Verzögerung. Dein Hörer liegt rund zwanzig Sekunden zurück. Bei Musik spielt das keine Rolle, bei einer Live-Reportage schon.
Ein neuer Stream ist nicht sofort da
Speicherst du eine zusätzliche Qualität, dauert es eine halbe Minute, bis sie existiert — der Node muss sie einrichten. Der Bildschirm zeigt das mit einem Fortschrittsbalken. Lädst du in dieser Zeit neu, scheint der Stream verschwunden; er ist nur noch nicht fertig.